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Absolventenkongress in Köln

EY auf dem Absko 2013 in Köln
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Karrierestart in der Achterbahn?

Auf unserem EY-Stand auf dem Absolventenkongress (Absko) in Köln hat’s geknallt – und das gleich sechs Mal. Der Salut galt unseren Hauptgewinnern. Konfetti-Kanonen schossen für sie gelbe Papierschnipsel in die Höhe, die langsam zu Boden rieselten und den Boden stimmungsvoll in EY-Gelb färbten.

Was toll anzuschauen war, freute die sechs Gewinner natürlich besonders. Sie nahmen einen Bahn-Gutschein in Höhe von über 250 Euro mit nach Hause. Zudem gab es weitere attraktive Gewinne wie Fit-Bit-Flex-Armbänder und Spotify-Gutscheine.

Noch mehr Wert dürfte für manchen Absolventen aber das intensive Gespräch an unserem Stand gehabt haben. Dort sprachen sie mit EY-Kollegen aus allen Fachbereichen und Karrierestufen, die über die spannenden Karrierewege bei EY informierten.

Wer uns besuchte, konnte gleich kreativ werden. In unserer #betterworkingworld-Lounge schrieben unsere Gäste auf einen großen Würfel, was „Building a better working world“ für sie bedeutet: „Keine Großraumbüros“, „Partizipation“, „Fähigkeiten einbringen“, „Weiterentwicklung“, „Freiräume nutzen“ oder „Sich umfassend engagieren“ war dort zu lesen.

Dies hat uns gefreut, denn diese Ansprüche der Generation Y spiegeln viele Inhalte wider, die wir seit unserer Rebranding-Kampagne Mitte 2013 noch stärker als bisher als unseren Anspruch kommunizieren.

Das EY-Team auf dem Absko 2013

Top-Management-Vortrag mit Ana-Cristina Grohnert

Wie gut diese Ansprüche zum EY-Alltag passen, erfuhren die Besucher beim Top-Management-Vortrag von Ana-Cristina Grohnert. Sie ist Mitglied der EY-Geschäftsführung in Deutschland und EY-Talent Leader für Deutschland, Schweiz und Österreich.

Ana-Christina Grohnert erläuterte den Absolventen im vollbesetzten Vortragssaal, wie sie mit Engagement, Eigenverantwortung und Freiräumen bei EY nachhaltig Karriere machen können. Ihr Karrieretipp: „Jede Erfahrung war auf ihre Weise wertvoll für mich. Auch Ihnen kann ich nur empfehlen: Sammeln Sie Erfahrungen und setzen Sie sich ehrgeizige, aber realistische Ziele.“

Touchscreen-Tisch auf dem Absko 2013

Touch-Screen-Tisch mit Karriere-Infos

Auf einem großen Touch-Screen-Tisch konnten die Standbesucher gemäß ihrer Interessen und Studienschwerpunkte durch unser Unternehmen surfen – und erhielten final einen Vorschlag für einen passenden Einsatzbereich. Wie dort der Arbeitsalltag aussieht, welche Chancen man hat und noch viel mehr erfuhren sie in einem Gespräch mit Mitarbeitern aus den Bereichen.

„Viele Absolventen erkundigten sich nach Angeboten, im Ausland zu arbeiten“, berichtet Beatrice Egger. Die EY-Managerin erläuterte in diesen Fällen unsere Auslandsentsendungsprogramme und die vielfältigen Möglichkeiten, die wir aufgrund unseres globalen Netzwerkes mit 175.000 Mitarbeitern in 150 Ländern bieten. Auch manches Vorurteil räumte sie aus dem Weg. „Natürlich gibt es Spitzen in unserer Arbeit“, sagt sie schmunzelnd. „Aber ich habe noch nie im Büro schlafen müssen.“

 

 

Auf ins Phantasialand

Knapp 90 Absolventen verbrachten die Nacht im nahen Phantasialand. Die Teilnahme an unserem exklusiven Absko-Event hatten sie vorab gewonnen.

Durchgepustet von Fahrten auf Achterbahn & Co. erwarteten die Teilnehmer am Abend spannende Vorträge und Diskussionen rund um ihre Chancen in unserer Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Managementberatung und Transaktionsberatung. Die Stimmung war super. Viele Teilnehmer kamen am zweiten Messetag an unseren Stand, um noch mehr über die Karrieremöglichkeiten bei EY zu erfahren.

Direkt neben unserer #betterworkingworld-Lounge konnten sie übrigens heißbegehrte Sushi-Rolls mit diversen Füllungen testen. Für die kleine Wartezeit hielten wir außerdem eine passende Lektüre bereit: unsere neue, frisch fertiggestellte Recruiting-Broschüre.

Und wer uns im Gespräch besonders überzeugte, konnte sich über ein hochwertiges EY-Brandbook freuen, auf dessen Cover vor Ort der eigene Name geprägt wurde. Marcus K. Reif, EY Head of Recruiting & Employer Branding für Deutschland, die Schweiz und Österreich, zog am Ende hochzufrieden Bilanz.

„Wir konnten mit rund der Hälfte der 12.000 Messebesucher in Kontakt treten, führten 2.500 gute Gespräche und freuen uns über 4.500 Gewinnspielteilnehmer. Wenn ich mir diese Zahlen ansehe, hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt.“

Markus Reif war übrigens auch ein gefragter Gast in zwei Diskussionsrunden zu den Themen „Berufe mit Zukunftschancen und wie man sie erkennt“ sowie „Generation Y: Fachkräftemangel, Work-Life-Balance – Herausforderungen an die Personalarbeit“.

Lesen Sie unser Kurzinterview mit Marcus Reif zur Generation Y.

Eindrücke vom Absolventenkongress

 

Kurzinterview mit Marcus K. Reif:

Marcus Reif

Worin unterscheidet sich der Arbeitsplatz der Generation Y von dem ihrer Eltern oder Großeltern?

Sehr verkürzt gesagt: Ihre Großeltern hatten einen Arbeitgeber, ihre Eltern ein bis drei Arbeitgeber und sie selbst bis zu acht – statistisch gesehen. Arbeitgeber müssen sich auf die Flexibilität der heutigen Absolventen einstellen und sich von dem Gedanken verabschieden „Die bleiben für immer“.

Ist die Generation Y weniger leistungsorientiert als die ihrer Eltern?

Es ist Unsinn, der Generation Y die Plakette „Generation der Faulen“ oder ähnliches anzuheften. Diese Generation ist leistungsbereit, sie möchte nur verstehen, was sie tut. Wenn das nicht der Fall ist, hat ihre Loyalität und Leidensfähigkeit aber Grenzen, die schneller erreicht sind als früher.

Wird der regelmäßige Arbeitgeberwechsel durch den „War for talents“ erleichtert?

Absolut ja – allerdings ist der „War for talents“ vorbei. Gewonnen haben ihn die Talente. Schleichend ist aus dem Arbeitgebermarkt ein Arbeitnehmermarkt geworden. Unternehmen müssen auf die Anspräche der Generation Y reagieren, wenn sie sie als Mitarbeiter gewinnen und länger halten wollen. Heutige Absolventen fragen uns nicht nur nach dem wirtschaftlichen Output, sie wollen auch wissen, welchen CO2-Footprint unser Messestand hinterlässt.

Welche Rolle spielen Soft Skills bei EY?

Sie sind wichtig, werden aber aus unserer Sicht im Bachelor-Studium noch nicht ausreichend gefördert. Weil Soft Skills im Bewerbungsprozess formal schwieriger zu fassen sind als Hard Skills wie Noten und Abschlüsse, raten wir Studierenden: „Sammeln Sie Erfahrungen jenseits des Lernplans, stärken Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit im Ausland, lernen Sie fremde Kulturen kennen oder engagieren Sie sich für die Gesellschaft. Denn über Soft Skills können Sie sich differenzieren.“

Ist das nicht ein Widerspruch zur Leistungsorientierung, die z.B. auch EY einfordert?

Überhaupt nicht. Soft Skills kann man sehr leistungsorientiert einsetzen. Uns ist zum Beispiel sehr wichtig, dass Talente ihre Ideen engagiert, kommunikativ und strukturiert in unsere internationalen Teams einbringen. Jede Meinung zählt, auch wenn intensiv über sie diskutiert wird.

Was bei EY wohl selten von „9 to 5“ geht, oder?

Das stimmt und wird von EY auch nicht erwartet. Unser Anspruch ist, Arbeitszeiten so flexibel zu organisieren, dass sie mit dem Privatleben vereinbar sind. Zudem: Eine reine Inputorientierung ist wahrlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Wer zwölf Stunden im Büro ist, leistet nicht automatisch zwölf Stunden gute Arbeit. Wir müssen uns stärker als bisher am Output orientieren und Arbeitsergebnisse dabei anhand klar nachvollziehbarer Kriterien bewerten. Das wird auch dem Umstand gerecht, dass wir Talente nicht über einen Kamm scheren dürfen.