EMEIA Financial Services/
Advisory Services
Financial Services Risk Management Wettbewerbsdruck, aktuelle Marktentwicklungen und Marktverwerfungen, Erwartungen der Marktteilnehmer und anderer Interessensgruppen und nicht zuletzt die regulatorischen Anforderungen führen auch in den kommenden Jahren zu großen Herausforderungen bei der Steuerung und Überwachung von Risiken in Banken, Versicherungen und im Asset Management. Die Ausgestaltung des Risikomanagement ist hierbei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Risikomanagement ist mehr als das Identifizieren, Steuern und Überwachen der einzelnen Risiken; die einzelnen Bausteine des Risikomanagements müssen im Rahmen eines gesamthaften Ansatzes über Bereichs- und Abteilungsgrenzen hinweg aufeinander abgestimmt sein und die generierten Informationen müssen so aufbereitet sein, dass sie integraler Bestandteil der Entscheidungsprozesse des Managements sind. Das setzt auch eine Integration von Risiko- und Ertragsteuerung hin zu einer risiko- und ertragsorientierten Unternehmenswertsteuerung voraus. Risikomanagement darf kein Selbstzweck sein, sondern muss einen Mehrwert schaffen, der auch die Nachhaltigkeit des Unternehmens sicherstellt.
Die regulatorischen Anforderungen sind dabei nicht nur Nebenbedingung, sondern ein integraler Bestandteil des Risikomanagements. Auch unter Effizienzgesichtspunkten erhalten sie einen eigenen Stellenwert: wie können Compliance-Kosten einen Compliance-Gewinn generieren? Bei der Entwicklung der regulatorischen Anforderungen zeichnet sich eine Deregulierung ab. Dies bedeutet mehr „Selbstregulierung“ und somit Eigenverantwortung der Institute, d. h. das Schaffen adäquater, proportionaler Regelungen entsprechend der Art, dem Volumen und dem Risikogehalt der Geschäfte gemäß der „Principle Based Regulation“ oder „qualitativen Aufsicht“, wie sie insbesondere durch die MaRisk im Banken- und Versicherungsbereich geprägt wurde.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein in die Entscheidungsprozesse integriertes Risikomanagement ist die technologische Infrastruktur und die Datenqualität. Diese muss Schritthalten mit Art, Umfang, Größe und Komplexität des Unternehmens und der betriebenen Geschäfte. Transaktionen, Kundenbeziehungen und (daraus resultierende) Risiken müssen richtig, schnell und zuverlässig abgebildet und entscheidungsrelevant aufbereitet werden. Systeme, Verfahren und Prozesse müssen darauf ausgerichtet werden.
Die Financial Services Risk Management (FSRM) Practice von Ernst & Young unterstützt Sie beim Aufbau und der Weiterentwicklung Ihrer Risikomanagementstrukturen. Das Fundament unseres integrierten Beratungsansatzes bilden die fünf Säulen:
Abgerundet wird unser Beratungsansatz durch die Treasury Advisory Services, zum einen als sektorspezifischer Ansatz, zum anderen als performanceorientierter Ansatz.
Entscheidend für Ihren Erfolg ist unsere Einbettung in das Global FSRM Network. Hiermit sind wir in der Lage, Ihnen internationale Trends im Risikomanagement und der Regulierung aufzuzeigen und können Sie bei Ihren internationalen Aktivitäten durch Experten in den einzelnen Ländern bzw. in unseren „FSRM Hubs“ mit lokalem Know-How begleiten.
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