Tax Policy and Controversy
Steuerpolitik und Steuerstreitigkeiten
Mit dem wirtschaftlichen Abschwung und seinen Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne nimmt in den Unternehmen der Druck auf die Steuerabteilungsleiter zu. Die rasch voranschreitende Globalisierung hat zu einer wachsenden Zahl von Unternehmenszusammenschlüssen und zu Verschiebungen der Kapitalströme geführt. Damit tragen die Steuerabteilungen die Verantwortung für mehr Unternehmensrisiken als jemals zuvor. Steuerlichen Fragen kommt damit ein weitaus höherer Stellenwert zu - nicht nur auf Managementebene der Unternehmen, sondern auch bei Aktionären, Finanzverwaltungen, den Medien und sonstigen Branchenbeobachtern.
Die Entwicklung eines steuerlichen Ansatzes, mit dessen Hilfe sich steuerliche Lösungen für Ihr Unternehmen erarbeiten lassen, erfordert ein starkes Team. Dieses muss in der Lage sein, mit Regierungen und Verwaltungen zusammenzuarbeiten, steuerliche Angelegenheiten zu formulieren sowie Ziele zu definieren und Lösungen vorzuschlagen, die von allen Beteiligten akzeptiert werden. Die Mitglieder unseres international aufgestellten steuerpolitischen Netzwerks verfügen über die umfassende Erfahrung, um die Entwicklung und Umsetzung von Steuerkonzepten zu unterstützen. Sie unterstützen sowohl in der Rolle als externe Berater für Regierungen, Verwaltungen und Unternehmen als auch als interne Berater bei Regierungen und Verwaltungen. Unsere Teams qualifizierter Steuerfachleute begleiten Sie dabei, Lösungen unter Berücksichtigung Ihres spezifischen Geschäftsumfelds zu erarbeiten, um die Chancen eines positiven Ergebnisses zu erhöhen.
Darüber hinaus haben wir ein „Tax Controversy“-Netzwerk aufgebaut. Damit können wir mögliche Steuerstreitigkeiten gemeinsam mit Ihnen frühzeitig identifizieren und bewerten, um Ihre steuerlichen Ansprüche zutreffend geltend zu machen und bestmöglich durchzusetzen. Der Schwerpunkt unserer Beratung liegt zeitlich vor der Abgabe der Steuerklärungen. Hierbei greifen wir auf das gesamte Know-how des Ernst & Young „Tax Controversy“- Netzwerkes zurück und arbeiten intensiv zusammen, um nationale und internationale Steuerstreitigkeiten rechtzeitig bei Ihnen adressieren und erfolgreich beilegen zu können.
IRS in den USA verlangt Auskünfte zu Steuerrisikorückstellungen
Der IRS hat einen neuen Vorschlag angekündigt, wonach Unternehmen bei Abgabe der Steuererklärung Informationen über Steuerriskorückstellungen offenzulegen haben. Zwar müssen Steuerpflichtige ihre Risikoabschätzung oder die Höhe ihrer Steuerrückstellungen nicht offenlegen, jedoch merkt der IRS an, dass er die Bereitstellung dieser Informationen per Aufforderung erzwingen kann.
Für Unternehmen mit Aktiva über zehn Millionen US-Dollar ist ein neuer „schedule“ in Bearbeitung. Dieser Vorschlag hat Auswirkungen auf "Foreign Private Issues (FPIs)" und Unternehmen mit US-amerikanischen Tochtergesellschaften. Wir haben Ihnen umfangreiche Materialien zu den Vorschlägen auf unserer internationalen Seite zusammengestellt.
Eine aktuelle Broschüre(684 KB, 14 Seiten) steht Ihnen zum Download zur Verfügung